S&T Tochter Kontron Technologies erwirbt HC Solutions

Linz, 22. Jänner 2021 – Die S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Börsenkürzel: SANT) hat über ihre 100%ige Tochter, die Kontron Technologies GmbH (KTEC), einen Kaufvertrag über den Erwerb von 100% an der Linzer HC Solutions GmbH (HCS) abgeschlossen.

Die HC Solutions GmbH wurde 1991 gegründet und bietet bisher als Softwareunternehmen ihren Kunden Software-Entwicklung und -Wartung sowie IT-Consulting an. Zusätzlich werden für Kunden Software-Entwicklungsprojekte durchgeführt und Software-Lizenzen für selbst entwickelte Produkte verkauft. Zu den Stärken der HCS zählen unter anderem die langjährigen Beziehungen zu Schlüsselkunden und das erfahrenes Entwicklungsteam mit detailliertem Know-How in neuesten Technologien.

Der Umsatz der HCS wird im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 ca. EUR 7 Mio. bei einem Breakeven und einem negativen Eigenkapital, betragen. Verzögerungen bei Kundenprojekten, aufgrund von COVID-19, führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu dem Umsatzrückgang. Mit Unterstützung der starken S&T Gruppe sollen die Vorjahresergebnisse bereits 2021 übertroffen und der positive Trend bei der Eigenkapitalquote fortgeführt werden. Es wurde ein fixer Kaufpreis von EUR 0,7 Mio. vereinbart. Die Freigabe durch die Kartellbehörde erfolgte mit Ablauf gestern, die HCS soll daher ab 1. Februar 2021 in den Konsolidierungskreis der S&T Gruppe einbezogen werden und in den IoT Software-Bereich integriert und auch rechtlich im 1. Halbjahr 2021 mit der KTEC verschmolzen werden.

Die angestrebte Fusion erhöht die Software-Engineering-Kompetenzen und -Ressourcen der S&T Gruppe und führt bei der KTEC zu einer Erweiterung der bestehenden Engineering-Fähigkeiten. Durch den gemeinsamen Standort in Linz ergeben sich weitere vorteilhafte Synergien.

Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG: „Mit dem Erwerb der HC Solutions stärken wir unseren IoT-Software Bereich, den am schnellsten wachsenden Bereich in der S&T Gruppe, und bekommen 50 erfahrene Software-Entwickler am Standort Linz dazu als auch Zugriff auf kosteneffiziente Freelancer in Osteuropa. Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr wieder mit einer Akquisition starten, die uns hilft, unsere strategischen Ziele zu erreichen.“

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