S&T AG: Rekord-Auftragsbestand und erhöhte Dividende

  • Umsatzwachstum von 7% auf EUR 1.342,0 Mio. (Vj.: EUR 1.254,8 Mio.)
  • EBITDA um 3% leicht gesunken auf EUR 126,3 Mio. (Vj.: EUR 130,0 Mio.)
  • Operativer Cashflow erreicht mit EUR 95,3 Mio. Zielwert von 75% des EBITDA
  • Auftragsbestand mit EUR 1.334,9 Mio. auf Rekordniveau (Vj.: EUR 927,2 Mio.)
  • Erhöhte Dividende von 35 Cent vorgeschlagen (Vj.: 30 Cent)

Linz, 21. März 2022: Die S&T AG (http://www.snt.at, ISIN AT0000A0E9W5, WKN A0X9EJ, SANT) hat heute die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2021 veröffentlicht. Mit einem Umsatz in Höhe von EUR 1.342,0 Mio. (Vj.: EUR 1.254,8 Mio.) erwirtschaftete der Konzern – trotz der globalen Chipkrise und des daraus resultierenden Umsatzversatzes – ein Umsatzwachstum von 7%. Die verzögerten Auslieferungen und Preiserhöhungen, durch die globalen Chipkrise ausgelöst, führten zu einer leichten Reduktion des EBITDA in Höhe von 3% auf EUR 126,3 Mio. (Vj.: EUR 130,0 Mio.). Das Nettoergebnis sank folglich von EUR 55,6 Mio. in 2020 auf EUR 48,3 Mio. in 2021. Trotz des durch die Chipkrise bedingten Lageraufbaus belief sich der operative Cashflow auf EUR 95,3 Mio. Dies entspricht dem Zielwert von 75% des EBITDA und liegt mit einem operativen Cashflow von EUR 109,9 Mio. im 4. Quartal 2021 deutlich höher als zuletzt erwartet. Der Auftragsbestand kletterte zum 31. Dezember 2021 auf ein Rekordniveau von EUR 1.334,9 Mio. gegenüber EUR 927,2 Mio. im Vorjahr. Damit konnten in 2021 neue Aufträge in Höhe von rund EUR 1.750 Mio. gewonnen werden, eine Steigerung von 30% gegenüber dem Vorjahr (EUR 1.340 Mio.) Auf Basis der bisherigen Dividendenpolitik und auf Grund der hohen Liquidität von EUR 296,5 Mio. zum 31. Dezember 2021, wird der Vorstand der Hauptversammlung am 6. Mai 2022 einen Dividendenvorschlag von 35 Cent zur Beschlussfassung vorlegen.

Mit drei Großaufträgen in Summe von EUR 200 Mio. ist die S&T Gruppe erfolgreich ins neue Geschäftsjahr gestartet. Es ist davon auszugehen, dass die Chipkrise die S&T in 2022 noch begleiten wird. Auf Basis des erhöhten Lagerbestandes als auch des Re-designs von Produkten sowie der besseren Verfügbarkeit von Komponenten ist die Situation jedoch besser im Griff. Die verzögerten Auslieferungen, zum 31. Dezember 2021 noch immer rund EUR 77 Mio., werden sukzessive abgearbeitet und der hohe Auftragsbestand von EUR 1.334,9 Mio. unterstützt das geplante organische Wachstum von rund 12%. Der Konzern prognostiziert für 2022 folglich einen Umsatz von zumindest EUR 1.500 Mio., die EBITDA-Marge soll bei etwa 10% liegen.

Die aktuellen geopolitischen Ereignisse nehmen auch Einfluss auf die S&T Gruppe; die russischen Töchter machen etwa 5% der Gruppenumsätze und der Vermögenswerte aus. Der erwartete Umsatzrückgang in Russland soll durch zusätzliche Aufträge im Cybersecurity- aber auch Defense-Bereich teilweise ausgeglichen werden. Auf das laufende Projekt „Focus“ haben die aktuellen Ereignisse keinen Einfluss. Die Vermarktungsphase wurde begonnen, die Vendor-Due-Diligence soll plangemäß Mitte April abgeschlossen werden.

Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG: „2021 war ein schwieriges Jahr, aber wir haben Herausforderungen wie die anhaltende Corona-Pandemie, als auch die Chipkrise gut gemeistert. Im Jahr 2022 werden die Weichen neu gestellt. Mit dem Verkauf des IT-Services Segments bündeln wir unser Know-how im IoT-Bereich. Abgegangene IT-Umsätze werden wir mit dem Ausbau unserer IoT-Technologien ersetzen. Befeuert durch den hohen Auftragsbestand von EUR 1.335 Mio. gehen wir für 2022 von einem Umsatz von zumindest EUR 1.500 Mio. bei einem EBITDA von 10% aus. Bis 2025 streben wir einen Umsatzanstieg auf EUR 2.000 Mio. im IoT-Bereich an.“

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