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Wireless NetworkingWireless Backbone Die Hauptkommunikationskanäle erlauben eine erstklassige Highspeed-Informationsübertragung und werden im Wesentlichen auf der Grundlage von Mikrowellen-Kommunikationsleitungen eingerichtet. Die vor kurzem erfolgte Optimierung von Mikrowellen-Geräten hat zu einer beachtlichen Verbesserung des Preis-Leistungs-Verhältnisses geführt, so dass der Unternehmensmarkt sogar Zugriff zu Highend-Systemen erhalten hat. Modernes Mikrowellen-Equipment stellt Kommunikationskanäle zwischen den bis zu 50 km voneinander entfernten Komponenten zur Verfügung, die eine Datenübertragung mit Geschwindigkeiten zwischen 4 Mbit/s und 311 Mbit/s ermöglichen. Außerdem können verschiedene Schnittstellen (E1, Fast Ethernet, STM-1, usw.) sowie ihre jeweiligen Kombinationen realisiert werden. Eine Einschränkung beim Einsatz von Backbone-Kommunikationsleitungen besteht im Bedürfnis, eine Sichtlinie zwischen den einzelnen Antennen beizubehalten. Dies hat zur Folge, dass die Antennen oftmals in großer Höhe installiert werden müssen, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Drahtlose Überbrückung der „letzten Meile“ In Städten und Vorstädten mangelt es an Kommunikationskanälen. Um dieses Problem zu lösen, ist die drahtlose „letzte Meile“ gefragt. Drahtlose Systeme für die „letzte Meile“ unterscheiden sich von einem Wireless Backbone darin, dass sie die Verbindung zu einem Gerät mit einem bis mehreren Dutzend Anschlüssen erlauben, wobei gleichzeitig die Materialkosten und für gewöhnlich auch der Datendurchsatz gesenkt werden. An die Installation der Nutzerstationen werden überdies weniger Ansprüche gestellt. Drahtlose Systeme für die „letzte Meile“ zeichnen sich durch Geschwindigkeiten von zehn Megabit pro Sekunde, mehrere hundert Nutzerstationen sowie Kommunikationsreichweiten zwischen 30 und 50 km aus. Die Funktionalität der Systeme ist außerdem unabhängig davon gewährleistet, ob eine Sichtlinie besteht oder nicht. Die beste Technologie für die „letzte Meile“ ist WiMAX. Wireless LANs (Wi-Fi) Mit der Einrichtung von Wireless LANs in Büros kann die allgemeine Leistung der Mitarbeiter gesteigert werden. Die Zusammenstellung von Arbeitsgruppen wird dank der erhöhten Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter ebenfalls vereinfacht. Über Wireless LANs kann der Nutzer auf Netzwerkressourcen mit Geschwindigkeiten von bis zu 54 Megabit pro Sekunde zugreifen – und zwar von allen Stellen innerhalb des Büros, ohne dass die Verbindung unterbrochen wird. Zu den weiteren Vorteilen zählen die identische Netzwerkumgebung, die für das gesamte Büro geltenden Zugriffsrechte sowie der Einsatz der mobilen Wi-Fi-Telefonie. Während der Installation von Wireless LANs wird der Sicherheit der übertragenen Daten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hot Spots Mit der Einrichtung von unternehmensexternen Wireless LANs innerhalb des Büros sollen Gäste, Besucher und Kunden kostenpflichtig oder kostenlos drahtlos auf Informationen zugreifen können. In solchen Netzwerken ist es unerlässlich, den Zugriff auf die Ressourcen und die Netzwerkverbindung zu überwachen und zu verwalten. Um derartige Probleme in den Griff zu bekommen, werden spezielle Hardware-Software-Kombinationen eingesetzt. Diese bestehen aus einem drahtlosen System und einem Management- und Kontrollsystem. Der Zugriff auf ein Drahtlos-Netzwerk und Informationsressourcen ist in solchen Systemen nur autorisierten Benutzern während eines bestimmten Zeitraums und zu einer bestimmten Geschwindigkeit vorbehalten. |
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